Bohnenrezepte

Randvoll mit Vitaminen und Mineralstoffen, reich an wertvollem pflanzlichem Eiweiss, vielseitig verwendbar und getrocknet gut lagerfähig: Bohnen sind ein wichtiges Nahrungsmittel, auf das wir in der Küche nicht verzichten sollten.


Bohnen dominieren deshalb die Küche unzähliger Kulturen. Sie bezaubern als Kern wie als Hülse samt Samen. Der Küchenchef Markus Biedermann entwickelt ab Januar 2022 monatlich ein Bohnen-Rezept und lädt zum Nachkochen und Kosten ein.


Rezept 6 (Juni. 2022)

Mit dem Salatrezept lässt uns der Küchenchef bereits von den Sommerferien träumen.  En Guete!


Rezept 5 (Mai. 2022)

Ein würziger Eintopf steht im Mai auf unserem Menuplan.  En Guete!


Rezept 4 (April. 2022)

Ein leichter Sprossensalat passt wunderbar zum ersten gemütlichen Zmittag auf der Frühlingsterrasse.

En Guete!


Rezept 3 (März. 2022)

Herzhafter Burger kombiniert mit einem Orangen-Chutney. Mmh! Nachkochen ist erwünscht und eine Rückmeldung willkommen! 

En Guete!

  • Bohnen Burger oder Hacktätschli von Indianer Bohnen / Red Kidney Bohnen (pdf-Datei)


Rezept 2 (Feb. 2022)

Die Kombination von einem sehr traditionellen Bohnengericht mit einer Bohne, die neu in unsere Küche drängt, tönt vielversprechend. En Guete!


Rezept 1 (Jan. 2022)

In der kalten Jahreszeit ist eine wärmende Suppe stets willkommen. Das kurz vor dem Service eingerührte Pistu (Zitronen, Petersilie, Knoblauch Gehack verleiht der Minestrone eine besondere Note. En Guete!



Gewusst?

Die Buschbohne oder auch Fisole genannt (Phaseolus vulgaris) gehört zu den Hülsenfrüchten und unterscheidet sich aufgrund ihres recht niedrigen Wachstums von maximal 50 cm von den kletternden Stangenbohnen. Sie ist besonders pflegeleicht, benötigt keine Rankhilfe und verspricht eine schnelle Ernte.

Buschbohnen-Sorten unterscheiden sich häufig in der Farbe der Hülsen voneinander.

Im 16. Jahrhundert wurden die Buschbohnen durch die Spanier von Südamerika nach Europa gebracht.


Gewusst?

Wachtelbohnen gehören bei uns zu den weniger bekannten Bohnenarten. Sie sind vor allem in einigen nord- und südamerikanischen Ländern ein bekanntes und traditionelles Lebensmittel.

Ihren deutschen Namen verdanken die Bohnen ihrem Aussehen im getrockneten Zustand: Sie sind hell-beige bis rosa gefärbt und rot-braun gesprenkelt. Dieses Muster erinnert an die Schale von Wachteleiern. Gekocht entwickeln sie eine einheitliche hellbraune Färbung. Wachtelbohnen werden auch Pintobohnen genannt.


Gewusst?

Mungobohnen (bot. Vigna radiata) auch Mungbohnen, Lunjabohnen oder Jerusalembohnen genannt, sehen frisch aus wie kleine knackige Erbsen.

In Indien werden sie seit 1000 Jahren angebaut, mittlerweile auch in vielen weiteren asiatischen Ländern. Mungobohnen werden oft mit Sojabohnen verwechselt - vor allem wenn es um ihre Sprossen geht. Was landläufig als Sojasprossen bezeichnet wird, sind in überwiegender Mehrheit tatsächlich Mungobohnen-Sprossen. Bei Sojasprossen sind die anhaftenden Bohnen weiss, bei Sprossen aus Mungobohnen sind indes grün bis braun.

Die Konzentration an Vitaminen ist in Sprossen interessanterweise immer höher als im eigentlichen Samen. Warum? Das ist ein Mysterium - auch für die Wissenschaft.


Gewusst?

Kidneybohnen sind vor allem bekannt als Zutat in Eintöpfen wie Chili mit oder sin Carne. Charakteristisch und namengebend ist die Form, die an eine Niere (englisch „kidney“) erinnert. Diese Bohnenart schmeckt mild, ist recht weich und fühlt sich im Mund leicht mehlig an.

Die rote Bohne stammt ursprünglich aus Peru und wird heute in Afrika, Amerika und Asien angebaut. Aufgrund der Farbe sind sie auch als rote Bohnen bekannt.

Von der Konsistenz her sind Kidneybohnen weich und etwas mehlig und haben einen leicht süsslichen Eigengeschmack.


Gewusst?

Edamame ist japanisch und bedeutet so viel wie „Bohnen am Zweig“. Eigentlich sind Edamame nichts anderes als Sojabohnen, die unreif geerntet werden. Deshalb haben sie auch eine so leuchtend grüne Farbe.


Ihren Ursprung hat die Sojabohne in China, Japan und Korea. Sie gedeihen auch auf unserem Weltacker oder in ihrem Garten.  Eine Hülse enthält in der Regel drei grüne, ovale Bohnen, die intensiv nussig und leicht süsslich schmecken. Edamame bekommst du hierzulande tiefgekühlt oder in Büchsen, aber inzwischen auch immer öfter frisch.  In Dosen oder als Tiefkühlware ist die Bohne bereits vorgekocht. Frische Edamame musst du dagegen immer kochen. Sie sind roh ungeniessbar.


Gewusst?

Borlotto (auch Borlotti) zählen zu den Körner- bzw. Trockenkochbohnen. Ihre Kerne sind sowohl getrocknet als auch vorgekocht (Dosen, Gläser) erhältlich. Sie lassen sich aber auch prima im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in Kübeln anbauen. Die marmorierten, mehligen Kerne haben ein feines, an Kastanien erinnerndes Aroma. Sie eignen sich bestens als Grundlage für Minestrone und Eintöpfe. Sie lassen sich  weichkochen und als Basis für Bohnenmus oder Cremesuppen verwenden